Wareniki mit Kartoffelfüllung

Wareniki mit Kartoffelfüllung

Passt dieses Gericht zu mir?

trennkosttauglich, vegetarisch, vegan

Tipps:

Der Nudelteig ist super simpel und lässt sich toll verarbeiten. Er kann auch einen Tag vorher zubereitet werden. Besonders dünn wird er natürlich mit einer Nudelmaschine*, für die Wareniki muss der Teig aber auch noch die Füllung halten können und daher genügt es vollkommen ihn händisch auszurollen. Für die Form habe ich dieses günstige und praktische Pastamaker Set* verwendet. Das Geheimnis ist: nicht zu viel Füllung, die Füllung muss wirklich abgekühlt sein und die zu verschließenden Ränder mit Wasser bestreichen – dann klappt es wunderbar und du hast gleichmäßige Teigtaschen! Die Ränder habe ich dann zusätzlich noch „verschnörkelt“, um den echten Wareniki-Look zu bekommen.

Die Wareniki sollten in leicht köchelndem Wasser ziehen, um nicht zu zerreißen. Also bitte nicht volle Rotze sprudelnd kochen.

Wareniki mit Kartoffelfüllung

     
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vegane Wareniki mit Kartoffelfüllung

für 4 Personen

Zutaten

  • 400 gr Hartweizengrieß
  • 180 ml warmes Wasser
  • 300 gr Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 30 ml Sonnenblumenöl
  • optional: Räuchertofu, Menge nach Belieben
  • Außerdem: Salz, Pfeffer, zum Servieren: Petersilie, vegane Butter

Zubereitung

  1. Den Hartweizengrieß und das warme Wasser miteinander vermengen und solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der nicht an den Fingern klebt und in dem der Grieß nicht mehr spürbar ist. In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Kartoffeln schälen, grob zerkleinern und in leicht gesalzenem Wasser garen. Anschließend das Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen.
  3. In dem Öl die kleingeschnittene Zwiebel und optional klein gewürfelten Räuchertofu braten, bis die Zwiebel leicht angebräunt ist. Mit dem Kartoffelstampf vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auskühlen lassen.
  4. Den Nudelteig dünn ausrollen und Kreise ausstechen. In die Mitte etwas von der Kartoffelfüllung geben. Die richtige Menge variiert je nach Größe des Kreises (siehe Tipps oben). Die Ränder mit Wasser beschmieren, zusammen drücken und verschnörkeln oder auch nicht. Hauptsache es hält und gefällt dir optisch.
  5. In gesalzenem, leicht köchelndem Wasser ziehen lassen, bis sie oben schwimmen (3-5 Minuten).
  6. In veganer Butter schwenken und mit Petersilie und Salz bestreut servieren.
Semmelknödel-Auflauf und Austernpilze aus dem Ofen

Semmelknödel-Auflauf und Austernpilze aus dem Ofen

Passt dieses Gericht zu mir?

vegetarisch, vegan

Tipps:

Geschnittenes Brot für Knödel gibt es auch bereits fertig zu kaufen.

Die von mir verwendete Barista Milch von Oatly schmeckt hervorragend und ist übrigens auch das Nonplusultra in Kaffee oder Chai Tee (Lässt sich auch wunderbar aufschäumen und flockt nicht aus!). Erhältlich ist sie beispielsweise hier: Vegane Lebensmittel bei Alles-Vegetarisch.de*

Sollte vom Auflauf etwas übrig bleiben, lässt sich dieser zu Essigknödeln weiterverarbeiten! Dazu den Rest des XXL Knödels einen Tag auskühlen lassen, in Scheibchen schneiden, Zwiebel(n) und Schnittlauch hacken und mit einem Dressing aus Essig, Senf (mittelscharf), Öl, Salz und Pfeffer anmachen.

Semmelknödel-Auflauf und Austernpilze aus dem Ofen

     
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Semmelknödel Auflauf aus dem Ofen

für 2-3 Personen

Zutaten

  • 5 alte Semmeln/ Brötchen
  • 2 Zwiebeln
  • 100 gr Räuchertofu
  • 500ml Pflanzendrink (siehe Tipps)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 400 gr Austernpilze
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Balsamico
  • 1 TL Stärke
  • 1 TL Schaschlik- Gewürzmischung
  • Außerdem: Öl, Semmelbrösel, Salz und Pfeffer, Muskat
  • optional: zusätzlich Zwiebelpulver, Paprika smoked* für die Soße

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln und den Räuchertofu würfeln. In einer Pfanne mit dem Zucker und etwas Salz in Öl braten, bis Zwiebeln und Tofu goldgelb sind. In eine Schüssel geben. (Pfanne noch nicht auswaschen, sie wird noch benötigt)
  2. Die Semmeln würfeln, die Petersilie hacken und ebenfalls in die Schüssel geben.
  3. Pflanzendrink mit Apfelessig, Backpulver, Natron und Mehl verrühren und über das Semmel-Zwiebel-Tofu-Gemisch gießen. Alles gründlich vermengen und mit Salz, Pfeffer und wenig Muskat abschmecken.
  4. Den Backofen auf 175°C vorheizen.
  5. Austernpilze putzen, in eine Auflaufform geben und mit etwas Öl beträufeln.
  6. Eine weitere Auflaufform einölen und mit Semmelbröseln ausstreuen.
  7. Wenn die Semmelknödel-Masse gut aufgeweicht ist (nach ca. 15 Minuten), wird diese in die Form gegeben. Diese Form wird wiederum in eine zusätzliche Form gestellt, die man mit Wasser auffüllt, sodass die Knödel-Form mindestens bis zur Hälfte in dem Wasserbad steht. Im Backofen zusammen mit den Austernpilzen ungefähr 25 Minuten backen. Die Austernpilze nach der Hälfte der Backzeit einmal durchrühren.
  8. Gemüsebrühe, Sojasoße, Balsamico, Schaschlikgewürz und Stärke verquirlen, in der vorher benutzten Pfanne aufkochen und köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  9. Vor dem Servieren die Austernpilze mit Salz und Pfeffer würzen.
Kochbananen- und Kartoffelscheiben aus dem Ofen mit rauchig scharfem Dip

Kochbananen- und Kartoffelscheiben aus dem Ofen mit rauchig scharfem Dip

Passt dieses Gericht zu mir?

trennkosttauglich, glutenfrei, vegetarisch, vegan

Tipps:

Kochbananen ≠ Bananen (man bekommt Kochbananen oft in asiatischen Läden).

Den Dip kräftig würzen und eine Weile ziehen lassen (kann auch schon vorher vorbereitet werden).

Das Wässern (siehe Rezept) soll die Stärke austreten lassen, so wird’s knuspriger!

Kochbananen- und Kartoffelscheiben aus dem Ofen mit rauchig, scharfem Dip

     
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Kochbananen- und Kartoffelscheiben aus dem Ofen mit rauchig, scharfem Dip

pro Person

Zutaten

Zubereitung

  1. Kochbanane und Kartoffel schälen und in Scheiben schneiden. Für ungefähr eine halbe Stunde in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben.
  2. Aus dem Joghurt, Rauchpaprika, einem Spritzer Tabasco, Salz und Pfeffer den Dip anrühren.
  3. Den Ofen auf 200° C Umluft vorheizen.
  4. Aus dem Erdnussmehl, Currypulver und Erdnussöl unter Zugabe von !wenig! Wasser eine streichbare Paste anrühren.
  5. Die gewässerten Scheiben abgießen und trocken tupfen, dann vorsichtig mit der Paste vermengen (am besten mit den Händen), bis alles dünn „beschmiert“ ist. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
  6. Im Ofen backen, bis die Scheiben goldbraun sind. Etwas Salzen und schließlich mit dem Dip servieren.
Griechischer Salat

Griechischer Salat

Passt dieses Gericht zu mir?

lowcarb, trennkosttauglich, glutenfrei, vegetarisch, vegan

Tipps:

Die Mengen sind großzügig ausgelegt, sodass sich der Salat auch als Hauptgericht eignet. Der Tofu sollte mehrere Stunden ziehen können vor dem Servieren (siehe Rezept).

Die Wahl des Joghurts und des Tofus ist entscheidend für den Geschmack. Ich verwende gerne den ungesüßten Sojajoghurt von Alpro sowie Tofu von Taifun und den Tofu von Lidl. Es gibt auch fertigen „Tofu Feta“ zu kaufen (z.B. Feto von Taifun).

Griechischer Salat

     
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veganer Griechischer Salat mit falschem Feta aus Tofu

für 4 Personen

Zutaten

  • 200 gr veganen Joghurt (z.B. Alpro Sojajoghurt ungesüßt)
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • etwas Saft einer Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 6 Tomaten
  • 2 Paprika, rot
  • 2 Paprika, gelb
  • 1 Gurke
  • 1 Zwiebel
  • 400 gr Tofu natur
  • Oliven und Peperoni aus dem Glas
  • Außerdem: Salz, Pfeffer, essbare Blumen (z.B. Primeln – Achtung – nicht alle sind essbar!) / Wildkräuter / Salate

Zubereitung

  1. Zunächst den Tofu in Würfel schneiden oder grob zerbröckeln. In eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und so viel Salz einrühren, bis eine kräftige Salzlake entstanden ist. Wer mag kann auch Knoblauchscheiben oder Gewürze hinzugeben. Den Tofu nun mehrere Stunden, besser noch einen Tag lang, ziehen lassen.
  2. Aus Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl, gepresster Knoblauchzehe, Oregano, Salz und Pfeffer das Dressing anrühren.
  3. Paprika und Gurke würfeln, Tomaten vierteln oder achteln, die Zwiebel in feine Ringe schneiden.
  4. Das Gemüse und den abgeseihten Tofu mit dem Dressing vermengen, mit Oliven, Peperoni und essbaren Blüten und/oder etwas Grünzeug anrichten.
Pekannuss Pilze auf Rote-Bete-Carpaccio

Pekannuss Pilze auf Rote-Bete-Carpaccio

Wenn dein Abendessen schnell gemacht und nicht zu üppig sein soll oder du eine einfache und doch raffinierte Vorspeise suchst, ist dieses Rezept genau das Richtige für dich! Da die Pilze auch kalt sehr fein schmecken, kann ich mir eine große Platte davon auch gut für ein Büffet auf einer besonderen Feierlichkeit oder zur nächsten Party vorstellen. Das Wunderbare an diesem Gericht ist, dass jede einzelne Zutat hier seinen vollen Geschmack entfalten kann!

Variations Inspirationen

statt Champignons: andere Pilze zum Füllen oder die Nüsse auf „flachen“ bzw nicht befüllbaren Pilzen verteilen (z.B. Austernpilz)

statt Pekannüsse: Macadamianüsse, Paranüsse, Walnüsse…

statt Rote Bete: roh: Zucchini, Karotten, Kohlrabi…

Extras: Kräuter (Oregano, Rosmarin, Thymian…), gebratene Zwiebeln und/oder Knoblauch für die Füllung

 

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Dieses Rezept ist low carb, trennkosttauglich, glutenfrei, vegetarisch und vegan.

Pekannuss Pilze auf Rote-Bete-Carpaccio

     
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Pekannuss-Pilze-auf-Rote-Bete-Carpaccio

pro Person:

Zutaten

  • 1 Rote Bete (gekocht, frisch oder abgepackt)
  • 3 große Champignons
  • 20 gr Pekannüsse
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • Außerdem: Öl zum Braten, 1 Hand voll Ruccola, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

 

  1. Die Pilze putzen, die Stiele herausbrechen und diese grob hacken.
  2. Pekannüsse ebenfalls grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten. Beiseite stellen.
  3. Die gehackten Stiele in etwas Öl braten, anschließend zu den Pekannüssen geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Nun die Pilzköpfe von beiden Seiten anbraten, bis sie durch sind.
  5. Auf einem Teller Ruccola verteilen, darauf sehr feine Scheiben der Rote Bete geben. Mit Balsamico und Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern.
  6. Abschließend Pilzköpfe auf den Teller setzen und befüllen.
Wasabi Mayo

Wasabi Mayo

Wasabi schmeckt zu gut, um es nur zum Sushi zu essen! Den einzigartigen Geschmack und die wunderbar grüne Farbe holen wir uns heute mit einer veganen Wasabi-Mayonnaise auf den Tisch. Benutzen kannst du’s dann als Dip zu Pommes/ Kroketten, Brot oder Gemüse aber auch in Salaten kann sich die Mayo sehen lassen. Bereits getestet: kurz gedünsteten Brokkoli, Blumenkohl + Mais + ein paar Sprossen + etwas von der Mayo = ein Gedicht! Und natürlich kannst du die Wasabi-Mayo auch in selbstgerolltes Sushi geben.

Die Zubereitung geht leicht von der Hand allerdings kann es je nach verwendeter Sojamilch etwas länger dauern, bis sie mit dem Öl emulgiert. Sollte es wirklich gar nicht klappen (bisher ist mir das noch nicht passiert aber ich habe schon von Fehlversuchen gelesen) kannst du einen Teelöffel Guarkernmehl* hinzugeben.

Variations Inspirationen

statt Sonnenblumenöl: andere neutrale Öle wie Traubenkernöl*, Rapsöl…

statt neutrales Öl: Sesamöl, Erdnussöl (eventuell mit neutralem Öl gemischt, wegen dem starken Eigengeschmack)

Extras: etwas Mirin* hinzugeben

 

Passt dieses Gericht zu mir?

Die Wasabi Mayonnaise ist low carb, gutenfrei, trennkosttauglich, vegetarisch und vegan.

Wasabi-Mayo

     
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Wasabi Aioli Mayo

Zutaten

  • 100 ml kalte Sojamilch
  • 120 ml Sonnenblumen- oder Traubenkernöl*
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Senf, mittelscharf
  • 1-2 EL Wasabi Paste*
  • Außerdem: Salz und eventuell Pfeffer

Zubereitung

  1. Den kalten Sojadrink zusammen mit Senf und Zitronensaft in einen hohen, schmalen Mixbecher geben.
  2. Einen Stabmixer* in das Gefäß stellen und auf höchster Stufe zu mixen beginnen. Den Pürierstab vorerst auf der Stelle stehen lassen beim Mixen.
  3. Das Öl langsam hinzufließen lassen. Wenn das gesamte Öl hinzugegeben wurde, den Pürierstab nun nach oben ziehen und vorsichtig hin und her bewegen, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  4. Mit Salz und falls gewünscht auch Pfeffer abschmecken.